Finanzdepot Blog

alles für deine Finanzen

Mit deinen Finanzen soll es aufwärt gehen? Dann bist du hier richtig. An der Börse geht es allerdings nicht nur aufwärts, auch mit Rückschlägen ist zu rechnen. Der langfristige Trend zeigt aber nach oben und wie du daran teilhaben kannst, zeige ich dir hier.

Du willst deine Finanzen selber in die Hand nehmen, ohne deine ganze Freizeit dafür zu opfern? Du willst dich unabhängiger von Banken und Versicherungen machen? Dann bist du hier richtig.

 

In mehr oder weniger regelmässigen Abständen liest du in meinem Blog alles Wissenswerte zu Geldthemen. Dabei werden zum Beispiel die private Vorsorge, Bankkonten, ETFs, Einzelaktien, die Depoteröffnung usw. besprochen und du stehst dabei im Mittelpunkt. Wenn du also einen konkreten Wunsch zu einem Blogbeitrag oder eine Finanz-Frage hast, dann schreibe mir eine Nachricht.

 

Der Fokus liegt auf Produkten und Dienstleistungen, die in der Schweiz handelbar sind und angeboten werden. Oftmals werden im Ausland Finanzdienstleistungen deutlich günstiger angeboten als in der Schweiz. Dieser Blog zeigt dir Wege durch den Gebührendschungel und macht dich auf Einsparungen und Optimierungen aufmerksam.


Der SMI in den letzten 94 Jahren

Schon mehrmals habe ich darüber geschrieben, dass du am besten einen Sparplan einrichtest und das Geld dann einfach in Ruhe für dich arbeiten lassen solltest. Pictet hat das Renditedreieck des SMI um das Jahr 2019 erweitert. Und gerade für langfristige Anleger bietet es interessante Einblicke und soll dich bestärken den Finanzmärkten furchtlos entgegenzublicken. 

Die Pictet-Gruppe ist eine der führenden Schweizer Privatbanken und bietet Dienstleistungen wie die Vermögensberatung für Privatkunden oder die institutionelle Vermögensverwaltung an.

 

Hier kannst du das PDF herunterladen:

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Kostengünstig anlegen

Jetzt, wo Aktien und ETFs genauer betrachtet wurden, werden wir konkret. Wie kannst du selber aktiv werden und an den Kapitalmärkten investieren?

Schweizer Banken und Broker sind leider meist sehr teuer und der Handel lohnt sich erst bei sehr hohen Beträgen. Wenn du am Anfang des Investierens stehst und erst gerade deine Ausbildung abgeschlossen hast, dann wirst du wahrscheinlich noch nicht allzu viel Geld auf der hohen Kante haben. Und wenn dann noch ein grosser Teil für Gebühren draufgeht, dann bleibt am Ende nicht mehr viel übrig.

 

In Deutschland gibt es attraktive Aktien- sowie ETF-Sparpläne und Gratisbroker, das alles gibt es in der Schweiz leider nicht. Oft ist es als SchweizerIn auch nicht einfach in Deutschland ein Konto zu eröffnen und ein Verrechnungskonto in Euro zu führen, kann auch nicht die Lösung sein.

 

Ich habe mich deshalb auf die Suche nach einer vernünftigen Alternative für Anleger mit kleineren Beträgen gemacht und bin auf die Avadis Anlagestiftung gestossen. Avadis entstand 1999 aus der Verwaltung der ABB Vorsorgeeinrichtungen und hat ihren Sitz in Zürich. Es ist eine rein schweizerische Stiftung. Ihr hauptsächliches Tätigkeitsgebiet ist die berufliche Vorsorge und institutionellen Kunden werden massgeschneiderte Vorsorgelösungen angeboten. Aber auch für Privatkunden - also uns - hat Avadis interessante Angebote.

 

Was

Avadis bietet kostengünstige Anlagefonds an. Welchen Einfluss die Kosten auf die Rendite haben können, kannst du hier nachlesen.

Insgesamt werden sieben Fonds angeboten und die Gesamtkosten (TER) reichen von 0.16% bis 0.56%. Und das allerbeste daran: In diesen Kosten ist wirklich alles enthalten. Du bezahlst also keine zusätzlichen Depotgebühren, keine Ausgabe- oder Rücknahmekommisionen und keine Transaktionskosten. Du kannst die Strategie (die Fonds) sogar monatlich wechseln und es bestehen keine Kündigungsfristen und Limiten. Du hast noch nie davon gehört? Auch gut, denn somit bezahlst du auch keine unnötigen Ausgaben für Werbung und Marketing.

Bereits ab 50 CHF bist du weltweit in rund 2’000 Aktien und 1’500 Obligationen investiert. 

 

Wie

Wenn du dir selber ein Depot bei einem Broker wie Swissquote, Degiro, usw. mit ETFs zusammenstellst, besteht die Gefahr, dass du ständig umschichtest - glaube mir, ich kenne das von mir. Einmal gewichtete ich Schwellenländer mehr, dann Schweizer Aktien, später Aktien von kleinen Unternehmen oder ich mischte Dividenden-ETFs bei - vor lauter Optimieren habe ich die Kosten, die dabei entstanden sind, ganz aus den Augen verloren.

Bei Avadis überweisst du einfach monatlich einen Betrag, am besten per Dauerauftrag, und alles wird für dich erledigt - zu sehr tiefen Kosten. Du füllst hier einfach die Depoteröffnung aus, kreuzt eine Strategie an, sendest das Dokument zusammen mit einer beglaubigten Ausweiskopie zurück und dann wird dein Depot eröffnet.

 

Anlagestrategie

Doch welche Anlegestrategie sollst du wählen? Ich empfehle dir entweder die Strategie "Aktien" (100% Aktien; TER 0,54%) oder "Aggressiv" (80% Aktien, 20% Obligationen; TER 0,56%) zu wählen. Unten siehst du die beiden Strategien und kannst sie direkt miteinander vergleichen. Weitere Infos findest du natürlich auch direkt bei Avadis.

 

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Was ist ein ETF?

Ein ETF (engl.: „Exchange Traded Fund”) ist ein börsengehandelter Indexfonds, der die Wertentwicklung eines Index, wie beispielsweise des SMI, abbildet. Vereinfacht gesagt vereinen ETFs die Vorteile von Aktien und Fonds in einem Finanzprodukt.

 

ETFs ermöglichen es dir, mit einem Wertpapier kostengünstig in ganze Märkte zu investieren. Sie bilden die perfekten Bausteine für die private Geldanlage.

 

Vorteile:

  • kostengünstig
  • transparent
  • breit diversifiziert
  • flexibel
  • liquide

 

Der Herausgeber eines Indexfonds sorgt dafür, dass dieser die Entwicklung eines Index so genau wie möglich abbildet. Die darin enthaltenen Aktien und deren Gewichtung werden vom Index genau vorgegeben. Indizes sind Marktbarometer, die die Wertentwicklung ganzer Märkte erfassbar machen.

 

Ein Indexfonds hat den großen Vorteil, dass du als Anleger jederzeit weisst, worin du investiert bist. Denn die Zusammensetzung des zugrunde liegenden Index, wie zum Beispiel des SMI, ist stets bekannt. Der Swiss Market Index (SMI) enthält die 20 liquidesten und grössten Titel der Schweiz. Auf der Grafik unten siehst du die Gewichtung einiger der darin enthaltenen Aktien und den Kursverlauf seit 1988. Genauere Infos zur der Zusammensetzung und den aktuellen Indexstand findest du auf der Webseite der SIX Swiss Exchange.

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Das gratis Privatkonto

Du suchst ein Bankkonto, das gratis und einfach zu bedienen ist? Dann empfehle ich dir ZAK der Bank Cler. Seit bald zwei Jahren nutze ich die App als mein Hauptkonto.

 

Ausstattung und Funktionen

Du erhältst gratis eine Maestro-Karte, mit der du an den Bankomaten der Bank Cler gratis Geld abheben kannst, und auf Wunsch auch eine gratis Kreditkarte. Die Karten kannst du bequem in der App sperren und entsperren.

Überweisungen und Daueraufträge erfasst du ganz einfach über die App - ohne Zusatzkosten. Und Rechnungen kannst du bequem scannen.

 

Mit „Töpfen“ kannst du innerhalb der App so etwas wie Unterkonten erstellen und so zum Beispiel manuell oder per automatisches Sparen Geld für deine nächsten Ferien auf die Seite legen.

 

Wenn deine Kollegen oder Kolleginnen ebenfalls ein Konto bei Zak haben, könnt ihr via der Funktion „Töpfe“ eure Ausgaben in der Gruppe verwalten und Überweisungen untereinander instant vornehmen.

 

Auf Wunsch erhältst du eine virtuelle Zak Visa Prepaidkarte. Diese kannst du in der App aufladen und via Apple Pay, Samsung Pay oder Google Pay in Geschäften oder online bezahlen. Ich nutze seit längerem fast ausschliesslich meine Apple Watch mit Apple Pay für tägliche Ausgaben - schneller Bezahlen geht kaum.

 

Benefits

Wenn eine Zahlung auf deinem Konto ankommt, kannst du diese Konto-Gutschrift mit „Zak Deals“ in Gutscheine von beliebten Onlineshops umtauschen. Dabei profitierst du von attraktiven Rabatten. Als Beispiel: Du wendest 100 CHF auf und erhältst einen Zalando-Gutschein von 110 CHF und sparst somit 10%.

Immer wieder gibt es auch begrenzte Zaktionen. Letztens gab es zum Beispiel vergünstigte Swiss-Gutscheine.

 

 

Kleiner Kritikpunkt: eBill war bis jetzt nicht verfügbar. Laut Cler ist dies aber eine Funktion, die nächstens verfügbar sein soll.

Auch kann die App leider nicht so konfiguriert werden, dass Kartenzahlungen unmittelbar in der Mitteilungszentrale des Mobiltelefons erscheinen. Ausländische Anbieter sind da fortschrittlicher.

Zur Vorsorge ist auch eine Säule 3a Wertschriftenlösung möglich, die in der App integriert werden kann. Ich empfehle dir aus kostensicht jedoch VIAC - wie du in diesem Beitrag nachlesen kannst.

 

 

Auch eine kostenpflichtige Version ist verfügbar. Zak Plus kostet pro Monat 8 Franken. Damit beziehst du zum Beispiel auch an Bankomaten von Fremdbanken gratis Bargeld. Die weiteren Unterschiede findest du hier.

 

Die Bank Cler, vor kurzem noch unter dem Namen Bank Coop, ist ein Schweizer Bankunternehmen mit Sitz in Basel. Mittlerweile gehört Cler der Basler Kantonalbank.

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Was ist eine Aktie?

Aktien sind Anteile am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft (AG). Mit dem Kauf einer Aktie erwirbst du also einen Anteil an einem Unternehmen, du wirst zum Miteigentümer einer Aktiengesellschaft. Die Aktie ist dabei der Anteilsschein, der dir schriftlich garantiert (verbrieft), dass du Miteigentümer (Anteilseigner) des betreffenden Unternehmens bist.

Früher waren das wirklich noch Papiere, die physisch vom Verkäufer zum Käufer übertragen wurden. Heute geschieht dies alles elektronisch, wodurch die Handelsgebühren wesentlich gesenkt werden konnten.

 

 

Als Miteigentümer bist du vom Erfolg – oder Misserfolg – eines Unternehmens direkt betroffen. Dazu folgende Beispiele:

  • Wenn die Geschäfte des Unternehmens gut laufen, erhalten die Miteigentümer (also du) eine Gewinnbeteiligung pro Aktie (genannt Dividende).

Die Dividende im Beispiel der Apple Aktie wurde im Jahr 2019 viermal ausgeschüttet und wird dir automatisch gutgeschrieben. Im Februar betrug die Dividende 0.73 USD pro Aktie. Im Mai, August und November betrug die Dividende jeweils 0.77 USD. Du hättest also für diese eine Aktie 3.04 USD erhalten. Wobei nicht der gesamte Betrag auf deinem Konto gelandet wäre, weil dein Broker die Quellensteuer direkt abzieht. Je nach Ursprungsland der Aktie ist diese unterschiedlich hoch. 

 

Die Höhe der Dividende ist unabhängig vom Kurswert. Hatte das Unternehmen ein schlechtes Geschäftsjahr, kann es auch sein, dass keine Dividende ausbezahlt wird. Nicht alle AGs bezahlen Dividenden.

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